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Abitur nach 13 Jahren: NRW stimmt ab

Vom 2. Februar bis zum 7. Juni legt die Stadt Münster – wie alle anderen Kommunen in NRW auch – die Eintragungslisten für das Volksbegehren aus. Ziel der Initiatoren ist die Rückkehr vom Turbo-Abi. Sie fordern das „Abitur nach 13 Jahren an Gymnasien: Mehr Zeit für gute Bildung, G9 jetzt“.

Anders als bei Wahlen, werden beim Volksbegehren keine individuellen Benachrichtigungen verschickt. Wer sich beteiligen will, kann das über einen Eintrag in eine Liste tun. Die Stadt Münster legt die Listen für das Volkbegehren im Bürgerbüro Mitte im Stadthaus 1 (Klemensstraße) sowie in allen fünf Bezirksverwaltungen während der üblichen Öffnungszeiten aus.

Zusätzlich besteht an vier Sonntagen zwischen 10 und 16 Uhr die Möglichkeit zum Eintrag: Am 19. Februar, 26. März, 30. April und am 28. Mai in der Bürgerhalle des Rathauses. Auch in der Bezirksverwaltung West in Roxel, Pantaleonplatz 7, werden Eintragungslisten für das Volksbegehren an den genannten vier Sonntagen ausgelegt.

Wer darf seine Unterschrift abgeben? Berechtigt sind alle Personen, die bis zum 7. Juni 2017 das 18. Lebensjahr vollendet haben und in Nordrhein-Westfalen wohnen. In Münster sind das rund 233 000 Wahlberechtigte. Die Vorlage des Personalausweises ist beim Eintrag Voraussetzung.

Das letzte Volksbegehren in NRW ist fast 40 Jahre her: 1978 verhinderten Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Unterschrift die Kooperative Gesamtschule.

Info: Alle Fakten rund um das Volksbegehren, seine Ziele, Eintragungsberechtigte und die Verfahrensschritte hat das städtische Wahlamt im Stadtportal zusammengestellt: www.stadt-muenster.de/wahlen.

Quelle: Presse- und Informationsamt Stadt Münster

 
Von Gast Gast am 1.02.2017 | Aktualisiert am 8.03.2017
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Kategorien: Aktuelles
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